News: GO-Italy goes CCIS
Go-Italy wurde am 1. Mai 2011 in die Organisation der CCIS (Italienische Handelskammer für die Schweiz), mit Hauptsitz an der Seestrasse 123 in Zürich, integriert.
Der grundlegende Ansatz dieser Integration steht in Verbindung mit den verschiedensten Formen der Kommunikation, die sich ständig verändern. In der Tat ist es heute eine zwingende Notwendigkeit, dass man für die Förderung eines Landes wie Italien im Ausland neben den wirtschaftlichen und finanziellen Komponenten auch die kulturellen Aspekte berücksichtigen muss. Diese Eigenschaften verkörpert unser Land sowohl in der Schweiz wie auch weltweit in hervorragender Weise. Um die Motivation und Ziele dieser Integration besser verstehen zu können, haben wir dem Generalsekretär der italienischen Handelskammer für die Schweiz, Dr. Andrea Lotti, einige Fragen gestellt.
Italien besitzt eine starke "Anziehungskraft", die von vielen beneidet wird. Denken Sie, dass der wirtschaftliche Aspekt unseres Landes mittels diesem Soft Power aufgewertet werden kann?
Ja, ich bin davon überzeugt. Die neuen Technologien bieten dazu enorme Chancen: natürlich hängt alles vom Gebrauch ab, den man davon macht ab. Die Inanspruchnahme ist fast eine Pflicht, aber nur eine "tugendhafte" Verwendung dieser Technologien kann deren Wirksamkeit sicherstellen. Die nötige Effizienz in unserem Tätigkeitsbereich ist von grundlegender Bedeutung und stellt eine notwendige Voraussetzung dar. Diese Entscheidung bedeutet für uns eine grosse Herausforderung und Vertrauensprobe zugleich: sei es für die Rolle der Handelskammer, sei es für die Beständigkeit von dem, was Sie als „Anziehungskraft“ unseres Landes nennen.
Die Weltwirtschaft steht immer mehr in Verbindung mit technologischen Instrumenten wie Internet und Social Networks. Steht die Integration von GO-Italy in die CCIS im Einklang mit diesen Änderungen?
Wenn die obigen Überlegungen stimmen, kann ich diese Frage nur bestätigen. Beweglichkeit, Flexibilität und sogar eine gewisse Leichtigkeit, - die auf keiner Weise die Glaubwürdigkeit der Handelskammer schaden wird - sind Eigenschaften, die im Rahmen einer "tugendhaften" Verwendung, einen Mehrwert darstellen. Und das genau wollen wir, um unseren Betrieb noch wirksamer zu gestalten.
Welche Veränderungen in Bezug auf Marktstrategien sieht die Handelskammer vor?
Marketingstrategien sind von Natur aus veränderlich und hängen von nebensächlichen und/oder strukturellen Faktoren ab. Unsere Ziele bleiben beharrlich: Anpassung an die neuen Entwicklungen und Bedingungen sowie das Potenzial vom Land Italien vollumfänglich auszuschöpfen. In der heutigen Zeit herrscht durch die Bedenken, die von der Krise beeinflusst wurden, eine gewisse Stagnation. Wir glauben, dass eine solche Massnahme, die zur Wiederbelebung der Wirtschaft dienen soll, absolut angebracht ist.
Die Integration von GO-Italy in die CCIS gibt Anlass zu einer Diversifizierung der Sichtbarkeitsmittel für die Kunden. Welche neue Businessmöglichkeiten bieten sich für Unternehmer in der Schweiz an?
Das Zauberwort heisst Sichtbarkeit. Aber am Besten auf unterschiedlichen Plattformen mit unterschiedlichem Zielpublikum. So kann eine Zerstreuung vermieden werden. Aber neben dem Potenzial, das so ein Portal inne hat, ist GO-italy ein Animations-Tool. Dies bedeutet, dass ausreichend Platz für Kreativität besteht. Und die, wie wir alle wissen, kennt keine Grenzen.
Werden Ihrer Meinung nach die neuen Multimedia-Tools die traditionellen Kommunikationsmittel der italienischen Klein- und Mittelbetriebe (Ausstellungen und Kataloge) ersetzen, oder wird es immer eine Koexistenz der beiden Tätigkeiten geben?
Wie bereits in Vergangenheit in der Kommunikationswelt geschehen, haben sich die Medien nicht ausgeschlachtet. Änderungen haben sich höchstens in deren Anwendungen und Verwendung ergeben. Ich glaube nicht, dass die neue Technologie die traditionellen Kommunikationsmittel eliminieren wird. Ich wiederhole, was ich am Anfang unseres Gesprächs erwähnt habe: wichtig ist die Nutzung der neuen Multimedia-Tools. Es wäre heutzutage kurzsichtig, die Chancen die diese neuen Medien bieten, nicht zu berücksichtigen.
Dr. Lotti, wir danken Ihnen und hoffen, dass diese Ziele, die derzeit eine Herausforderung darstellen, bald der Leitweg mit vielen neuen Anregungen für die CCIS sein werden.
Paola Volk, Mai 2011
Die Italienische Handelskammer für die Schweiz wurde 1909 mit Hauptsitz Zürich gegründet und trägt seither Jahr für Jahr in wesentlichem Masse zur Förderung der Schweizer-italienischen Handelsbeziehungen bei.
Mit Ihren ca. 800 Mitgliedern ist die Italienische Handelskammer für die Schweiz ein unabhängiger Verein des Schweizer Zivilgesetzbuch deren Hauptaufgabe in der Betreuung der Unternehmen die den Austausch zwischen Italien, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein betreiben, besteht.
Zürich: Seestrasse 123 (Foto)
Genf: Rue du Cendrier 12-14