Culinarium
Schätze aus der Region Kampanien:
Mozzarella di Bufala
von Gregor Faust
Am 24. Februar fand in Brüssel der Europäische Tag der Mozzarella di Bufala Campana DOP statt. Per Videokonferenz wurden die Vorträge, Statements und Informationen rund um den besten Büffelmozzarella in 26 Europäische Städte übertragen. In Zürich konnte die Konferenz in der Italienischen Handelskammer an der Seestrasse 123 mitverfolgt werden. Mit anschliessender Degustation.
Der Mozzarella di Bufala DOP ist ein Schatz der Region Kampanien, ein kulinarisches Erbe, das es zu schützen und zu kultivieren gilt. Um das Qualitätsbewusstsein für den weltbesten Mozzarella zu erhalten und zu steigern, bedarf es zweierlei: zum einen müssen die Kriterien der Ursprungsbezeichnung DOP eingehalten und somit der Schutz gegen Unregelmässigkeiten bei der Herstellung garantiert werden..
mehr..Mediziner: "Nicht nur Ernährung, sondern Lebensstil"
Die als "Mittelmeerküche" bekannte Nahrungsgrundlage ist bestens dazu
geeignet, Fettleibigkeit und chronische Krankheiten vorzubeugen,
daneben wirkt sie sich günstig auf die Lebensdauer aus. Das berichtet
der Mediziner Paolo Borrione von der Universität Rom heute, Donnerstag,
auf dem Kongress des Forums für evidenzbasierte Prävention in Baden bei
Wien. Der Hämatologe verglich die Forschungsliteratur der vergangenen
15 Jahre, die zu den gesundheitlichen Auswirkungen mediterraner Kost
durchgeführt wurden.
Handwerk und Gastronomie in den Abruzzen
Vom Handwerk zur Gastronomie: die Region bietet zahlreiche interessante Möglichkeiten. In der Gastronomie heben sich die Schafskäse der Berge hervor (Pizzoli, Castel del Monte, Calascio, Isola del Gran Sasso, Atri und das obere Gebiet von Vasto), die frischen und getrockneten Scamorze, Würste von Campotosto und Scanno, die Ventricina aus Guilmi.
DER KULINARISCHE URLAUB: KOCHEN UND REISEN IN ABRUZZEN Wollten Sie schon immer einen Urlaub geniessen, bei dem Sie kulinarisch und kulturell verwöhnt werden? Dann ist Abruzzen, an der schönen Adriaküste in Mittelitalien, ganz bestimmt die richtige Wahl.
Urlaub in Basilikata - Insel typischer Koch-Traditionen
Die
Cucina povera, einst die "Arme-Leute-Küche", ist in der Basilikata
durch den Siegeszug der weltweit gesündesten Ernährung Dieta
mediterranea zu beachtlichem Ruhm gelangt. Die Köche der Region zaubern
aus lokalen Erzeugnissen immer wieder neue Gerichte, die durch
Einfachheit und vor allem Einfallsreichtum bestechen.
Urlaub in Ligurien - Genuas traditionsreiche Küche entdecken
Wenn
man an irgendeinem Werktag durch die Straßen des alten Zentrums,
besonders in Sottorpina, herumschlendert, bekommt man etwas vom
wirklichen Leben dieser belebten Stadt mit. In den engen Gassen tritt
einem der einladende Geruch des "Pesto", der typisch ligurischen Sauce
entgegen.
Valtellina - Urlaub für Feinschmecker
Die
traditionelle Küche des Valtellina ist einfach und rustikal. Doch der
teilweise derbe Anblick der ländlichen Speisen kann täuschen: dahinter
verbergen sich oftmals überraschend feine Geschmacksnoten. So verbinden
die "Pizzocheri" Nudeln mit würzigem Schmelzkäse, Almbutter und
verschiedenen Gemüsen.
Urlaubssouvenir aus Marken - Olivenöl nach alter Tradition
Die
Anpflanzung von Olivenbäumen und die Ölgewinnung in den Marken haben
eine sehr lange Tradition. Das Olivenöl in dieser Region wird bereits
im Mittelalter ab 1228 erwähnt, als die Schiffe aus den Marken
fünfundzwanzig Libra Öl als Wegzoll bezahlen mussten, wenn sie in
Ferrara anlegten.
Urlaub im Piemont - ein Paradies für Feinschmecker und Weinkenner
Dass
Piemont ein geschätztes Urlaubsziel bei Feinschmeckern und Weinkennern
ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Trüffelspezialitäten und
italienische Spitzenweine, die in dem Hügelland der Langhe, des Roero
und des Monferrato reifen, sind bis weit über die Grenzen der Region
hinaus bekannt.
Urlaub auf Sardinien - die typisch sardische Küche und ihre Ursprünge
Neben
Nudeln, die natürlich auch auf Sardinien zum festen Bestandteil der
Küche gehören, gibt es auf der Insel viele typische Spezialitäten, die
der Tradition der Hirten, Bauern und Fischern entspringen. Alltags
verdrängen zwar die vom Festland kommenden Spaghetti die sardischen
Malloreddus, aber auf Feiern.
Toskanische und etruskische Küche
Wer
gerne zwischen zahlreichen Antipasti, leckeren Fleisch-, Fisch- und
Gemüsegerichten sowie verführerischen Desserts wählt und sich dazu
einen würzigen Wein schmecken lässt, der speist am besten in der
Toskana. Denn wem würde nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen beim
Anblick von in Olivenöl eingelegten Artischocken, rohem Prosciutto.
Dieser Bereich wird fortlaufend erweitert. Besuchen Sie uns bald wieder - es würde uns freuen.
Der Mitinhaber Luigi Acampora bringt 20 Jahre Restauranterfahrung mit ins Postiano. Unter anderem war er für das Ristorante Ciao, das Ristorante Pizza Pasta Ciao und das Ristorante Luigi in Zürich verantwortlich. Seine legendären Pizze rechtfertigen seine zwei Pizzaiolo-Weltmeistertitel allemal.

Ristorante Positano
Stampfenbachstrasse 6
CH-8001 Zürich
Tel 043 243 76 10
E-Mail info@positano.ch
Website
Herr Acampora, woher kommt Ihre Leiden-
schaft für die Küche?
Mein Vater hatte schon ein Restaurant in Italien. Ich wuchs in diesem
Ambiente auf, ja man kann behaupt-
en, dass ich die Leidenschaft für die
Italienische Küche in meiner DNA habe. Ich habe nie etwas anderes
gemacht bzw. machen wollen.
Wo sind Sie geboren?
Ich wurde in Gerola
geboren, 8 km von Amalfi, an der Amalfiküste, wo die beste
Büffelmozzarella und die berühmten Taralli zu Hause sind.
Wo haben Sie in Italien Ihr Können eingesetzt?
Ich
habe für Ciga-Hotels sowie für die Amerikanische Botschaft in Rom
gearbeitet, danach hatte ich die Gelegenheit meine Dienste für
bekannte Persönlichkeiten im Ausland einzusetzen.
Zum Beispiel?
In Marakkesh, Rabath und Casablanca direkt für König Hassan II.
Wie und wann kamen Sie in die Schweiz?
Im
Jahre 1995 wurde ich von einer bekannten Schweizer Restaurant-Kette in
die Schweiz geholt, als Pasta- und Pizza „Guru“. Ziel war, den lokalen
Köchen diese Kunst beizubringen.
Wonach fragen heute die Gäste des Restaurant Positano?
Meine
Gäste fragen nach der hausgemachten, mit viel Phantasie und Leidenschaft
zubereitete „Pasta al Dente“, ob mit Fisch, Pilze, Gemüse oder Fleisch.
Sie lieben natürlich auch meine Pizza.
Man hat mir gesagt, dass Sie den Weltmeistertitel der Pizzaioli gewonnen haben, stimmt das?
Ja, zweimal. In den Jahren 1991-92 in Salsomaggiore Terme. Schönes Erlebnis.
Haben Sie weitere Auszeichnungen verdient?
Vor
zwei Jahren war ich in der Sendung „Kassensturz“ als anerkannter
Pizza-Kritiker gewählt und eingeladen. Ich musste die Pizza’s von
verschiedenen Grossverteilern qualitativ beurteilen.
Was hat Ihren Charakter geprägt?
Das einfache und menschliche Umfeld wo ich meine ersten Lebensjahre verbracht habe,
zusammen mit meiner Familie.
Und schliesslich unsere „go-italy“ Frage: Was ist für Sie „Italianità“?
Pasta al dente.

Herr Acampora, ich bedanke mich für das Interview.
Interview: Antonio Iacovazzo