18. Mai 2012
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Un palco all'opera

"Anna Bolena"

Anna Bolena (Donizetti, 1830)Mit der Oper «Anna Bolena» begründete Donizetti 1830 seinen Weltruhm. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon 34 Opern geschrieben; jedoch erst mit dem Königinnendrama konnte er sich dauerhaft neben Rossini und Bellini, den anderen beiden Hauptvertretern des Belcanto, etablieren...

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Un ballo in maschera. Ein Maskenball.

Un ballo in maschera, Oper von Giuseppe VerdiUn ballo in maschera. Ein Maskenball. Opernhaus Zürich. Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Un ballo in maschera stellt den Höhepunkt von Verdis mittlerer Schaffensperiode dar, welche mit der Trias Rigoletto-Traviata-Trovatore begonnen hatte. Die Geschichte von der Ermordung des schwedischen Königs Gustav III durch den Grafen Anckarström auf einem Maskenball im Jahre 1792...

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Meine Begegnung mit...  Sabina MACCULI, Sopranistin

Sabina Macculi, SopranistinEs ist ein grauer Tag, der Tag unserer ersten Begegnung. Ungewöhnlich grau für das Land der blühenden Zitronen. Sie kommt aus Mailand mit dem Zug. Wir haben uns am Bahnhof in Como verabredet. Ich bin gespannt auf das Gespräch mit ihr - der Sopranistin, die mit Bellini und der Amina in Vincenzo Bellinis Oper La Sonnambula bereits Ende der 80er ihr Debüt gab...

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"Norma": Premiere in Zürich

Vincenzo Bellinis „Norma“ erzählt die Geschichte einer gallischen Druidenpriesterin und ihrem inneren Konflikt zwischen ihrer verbotenen Liebe zu Pollione - einem Feldherrn der römischen Besetzer - und den Pflichten ihres Amtes.  Die Titelrolle in Vincenzo Bellinis Opernwerk ist eine der schwierigsten Rollen in der Geschichte der Oper...

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Carlo Colombara: der „Verdische“ Bass

Die Stadt Zürich hat die Ehre einem Künstler mit einer warmen und tiefen Stimme, die auf der ganzen Welt berühmt und in allen Opernhäusern bekannt ist, Gastfreundschaft zu gewähren. Carlo Colombara wird während der Saison 2010/2011 ganze vier Mal im Zürcher Opernhaus anwesend sein...

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Fabio Armiliato in Zürich

Wie begann Deine Leidenschaft zu der Oper?
Eine sehr wichtige Rolle spielen dabei immer Familie und Erziehung. Ich bin in einem Ambiente  leidenschaftlicher Opernfreunde aufgewachsen. Mein Vater studierte Gesang, obwohl er nie in diesem Bereich eine Karriere geplant hatte. Ich war bereits als Kind vom legendären Beniamino Gigli sehr beeindruckt, und als meine Stimme herangereift war, begann ich mit Gesangsunterricht.

Welche sind Deine Vorbilder?
Hauptsächlich sind  für mich zwei Figuren wegweisend gewesen. Einerseits Beniamino Gigli , dessen Tonaufnahmen ich schon als Kind  hörte, und Franco Corelli, dem ich durch glückliche Fügung live im Theater lauschen durfte. Dieser Moment beeindruckte mich enorm und ich schätzte  ihn als Künstler sehr. Ich höre sehr gerne Opern und erinnere mich lebhaft an den 60-iger Jahre, als Pavarotti, am Anfang seiner wunderbaren Karriere, im Radio die grossen Werke zu singen begann..

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Focus on: Simone Boccanegra

Liebe und Politik, unheilvoll und unentrinnbar miteinander verknüpft - das ist der Ausgangspunkt für die meisten Opern Giuseppe Verdis. In «Simon Boccanegra», Verdis wohl düsterstem Werk, bildet der Machtkampf zwischen Plebejern und Patriziern im 14. Jahrhundert die Folie für den tragischen Konflikt zwischen dem Dogen Simon Boccanegra, seiner verschollen geglaubten Tochter Maria, deren Geliebten, dem Verschwörer Gabriele Adorno, und Paolo Albiani, der Maria ebenfalls liebt und schliesslich zu Boccanegras Mörder wird.

«Simon Boccanegra» ist nicht schlechter als viele andere meiner Opern, die mehr Fortüne hatten, aber für diese braucht man vielleicht eine gepflegtere Aufführung und ein Publikum, das zuhören will. – Wir armen Landstreicher, Scharlatane und wie sonst noch ihr uns nennen wollt, wir müssen unsere Mühen, Gedanken, Leidenschaften um des Mammons willen verkaufen, und das Publikum erkauft sich für drei Lire das Recht, uns auszupfeifen oder zu beklatschen. Unser Schicksal will, dass wir uns damit abfinden: das ist alles.
Giuseppe Verdi