Das Ritual des Schweines
Die "Metzgete"
Was man in Montefalcone nel Sannio, mein Dorf, während diesen Zeiten erleben kann ist das „Ritual des Schweines“.
Es ist nichts Wahnsinniges und hat auch nicht mit der Fasnacht zu tun.
Leider ja…wird es mit dem Ritual ein Schwein weniger geben! Aber es wird auf eine wunderbare Art genossen: In Form von feinen Würstchen, Prosciutti und Salametti! Mmh.. einfach köstlich und pikant!
Es ist ein wahres Erlebnis zu sehen, wie die Männer kräftig das Schwein zerschneiden und die Frauen sich um die kleinen Stücke kümmern. Sie schnitzeln das Fleisch ganz klein und würzen es mit einer Pulvermischung aus gemahlenen Orangen, Peperoncini und Fenchelsamen. Danach wird diese ganze Mischung in Darmstücke hinein geschoben und für ca. 30 Tage werden diese Wurstwaren an einem Stab hoch hängen gelassen.
Der Raum, in dem diese Würstchen lagern, muss immer ein Cheminee mit brennendem Feuer haben, damit bekommt das Fleisch auch etwas Rauchgeschmack.
Während des Vorbereitens geniesst man gegrillte Koteletten und Fleischstücke. Es wird gesungen und geredet, alle zusammen rund um den Tisch wo „das war ein mal ein Schwein“ fein präpariert wird.
Die ganze Prozedur dauert ungefähr ein paar Tage und es ist ein wahres Familienfest.
Als ich morgens früh in den Raum kam um zu helfen, kam die alte Bäuerin auf mich zu und auf höfliche Art steckte Sie mir ein Stück Wurst in den Mund und gab mir noch eine Scheibe Brot mit Olivenöl dazu. Und das zum Morgenessen!
So fängt man den Tag gut an in dem ländlichen, authentischen Italien der Bauern und der Tradition.
Eva Gallo, Februar 2010
Die heissen Themen der italienischen Politik sind zurzeit mehrere: Eine Entscheidung für diese Rubrik war für mich schwer zu treffen. Es gibt die Arbeitsreform des bekannten Artikels 18 des Arbeiterstatutes. Man spricht von Italiens Untergang der „Gewerkschaftsmacht". Tatsächlich berichten die Medien über tägliche Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Regierung. Interessant ist aber auch das Argument der neuen politischen „ ABC-Union": Damit meint man Alfano, Bersani, Casini, die Leader der drei (zurzeit) wichtigsten Parteien...
mehr..Das Italienische Studiumcenter des Kammerverbandes hat das Profil des aktuellen Unternehmers geschildert: Er ist meistens unter 35 Jahre alt, hat keine Schulden oder Bankhilfen, arbeitet selbständig und ohne Angestellten. Dieser Trend zeigt sich vor allem in Süditalien, manchmal ist es die natürliche Konsequenz der Arbeitslosigkeit. Man unternimmt eine neue Aktivität mit eigenem Risiko und eigenem Kapital, aufgrund des prekären und/oder mangelhaften Stellenmarktes...
mehr..Unabhängig von der Sache, Silvio Berlusconi habe oder doch nicht für
Italiens Untergang gesorgt, gibt es momentan schwierige Zeiten für die
Stiefelinwohner. Seit dem 1. Januar 2012 gelten einige neue
Bestimmungen, welche die Monti-Regierung eingeführt hat, oder besser
ausgedrückt, einführen musste.
Die Benzinpreise steigen im Süden
und in der Mitte bis auf 1,8 E/lt. Teurer werden auch Strom, Wasser und
Autobahn. Neu gibt es eine „Glückstaxe" für Rubbelspiele, Lotto oder
Win for Life: Jeder Gewinn über 500 Euro wird mit einer Staatsabgabe von
6% betroffen...
Diesmal erlaube ich mir ein zeitgemässes Argument zu behandeln und werde ein paar Worte über die neue italienische Regierung von Mario Monti schreiben. Erstaunlich ist, wie sich in Italien alle politischen Gruppen über eine dringende Lösung im Namen der Krise einig waren und wie diese Einigkeit mit dem neuen Gouverneur besiegelt wurde...
mehr..Meiner Meinung nach gibt es eine ethische Regel beim Demonstrieren:
Gegenstände, Denkmale, Geschäfte oder Menschen dürfen nicht beschädigt
werden.
In der letzten Zeit erleben wir eine Krawall - Welle: Von
Zürich über Rom, bis hin nach Syrien, Iran oder Griechenland. Unabhängig
vom Grund empfinde ich, dass es höchst wichtig ist, bei diesen
Demonstrationen eine gewisse Würde zu behalten...
Dass das Problem Süditaliens an dessen Verwaltung liegt ist nicht neu. So verfolgte ich im Fernsehen eine hoch interessante Reportage (übrigens: Eine meiner Programme, die dem Eigentum eines TVs Sinn geben), die mögliche Lösungen für unseren „Mezzogiorno" ( Süd - Italien) analysierte. Dies tat der Moderator mit einem aufschlussreichen Bericht über die Wiederbelebung von Stadtzentren im Norden Europas, insbesondere im Ruhr Gebiet...
mehr..Was ich für das Leben gerne tue, nebst mein Kind und meinen Job geniessen, ist lesen. Ich lese einfach alles, was mir unter die Augen kommt: Von Zeitungen über Bücher bis hin zu den Essays...
mehr..Was ich sehr an Rom mag, sind die festlichen Nachtessen mit all meinen Freunden und Kumpanen. Damit meine ich nicht das zusammen Feiern eines christlichen Festes, sondern das Geniessen des Essens und Trinkens in Anwesenheit meiner besten Bekannten...
mehr..Ich gebe es zu: Eine meiner lieblings Lektüren während meiner Freizeit ist das italienische Magazine „Vanity Fair“. Es erscheint wöchentlich und ich lese es seit seinem Erscheinen. Ich bin immer neugierig auf die Persönlichkeit, welche für die Cover ausgewählt wurde oder auf die Interviews, die von ausgezeichneten Journalisten gemacht werden. Es gibt viele interessante Berichte und auch eine kleine Gossip-Rubrik, deren Frivolität nicht stört und als „Puderzucker“ auf dem Kuchen fungiert...
mehr..Am 15.Mai 2011 schrieb Isidoro Trovato im Corriere della Sera online, dass die Italienische Jugend Ihre Anforderungen für die Zukunft tiefer gesenkt habe. Synthetisch erklärte der Autor, wie die Hochgebildeten mit Master und Universitätsabschlüssen als Lebensziel einen Job als Angestellte haben. Dieses Resultat zeigt, wie momentan die italienische sozial Situation ist und wie diese das allgemeine Gewissen prägt...
mehr..Was wäre wenn Ihre Tochter eines Tages als Liebhaberin oder Bekannte einer prominenten Person in einem Skandal involviert wäre? Wie wäre Ihre Reaktion und wie würden Sie damit umgehen? In der letzten Zeit waren wir alle Zuschauer oder Zuhörer von den verschiedensten Geschichten, welche blaublütige Menschen, Spitzenpersönlichkeiten, Politiker etc..betroffen haben...
mehr..Es ziemt sich, dass eine gute Hausfrau die Kochkunst beherrschen
kann. Heute gibt es viele Karrierefrauen, die alles können: Sie
schaffen es trotz Arbeit und Stress die Kinder gross zu wachsen, sie
bringen das Haus picobello sauber und kochen mit genussvollen
Resultaten.
Vermutlich wird man in der Schweiz schon als Kind
erzogen in allen Bereichen das Beste geben zu können. Als ich noch in
Italien die Primarschule besuchte, staunte ich immer wieder über die
Schweizer Schulen, die mit besten Infrastrukturen ausgestattet waren.
Ich träumte auch in Italien eine solche Turnhalle wie hier in der
Schweiz zu haben, oder eine Schule mit einem Hellraumprojektor oder
Kreiden in allen Farben zu besuchen.
Am 17.März dieses Jahres feiert Italien seine 150 Jahre. An diesem
Tag, im Jahre 1861, wurde das „Regno d’Italia“ deklariert und mit
diesem Ereignis spielt die Schweiz auch eine Rolle, da sie kurz nach
der Entstehung der Italienischen Nation, diese schon als Staat
anerkannte.
Das heisst, dass die Schweiz, als eine von wenigen
Nationen, die „Staatlichkeit“ des neuen Bundes sofort als legitim
erklärt hatte.
Die aktuelle Regierung Italiens hat entschieden,
den 17. März zum Nationalfeiertag zu machen. Vor allem in der heutigen
Zeit, wo die allgemeine Meinung in pro und contra Berlusconi aufgeteilt
ist, wird die Frage der Einigkeit Italiens aktuell...
Nie hätte ich gedacht, dass ich es schaffen würde, eine Windel zu wechseln ohne auszuflippen. Nie hätte ich es geahnt das Weinen eines Babys zu stoppen, ohne verrückt zu werden. Nie hätte ich gedacht 9 Monate lang auf etwas warten zu können, ohne es vorher haben zu wollen.
Tatsächlich entwickelt man als Frau und nachträglich als Mutter einen Instinkt, der es möglich macht, das eigene Leben umzustellen. So kann ich jetzt die Windel meiner Kleinen wechseln und dies mehrmals täglich ohne zu denken: „ Oh, bin ich froh, diese Umständlichkeit nicht zu haben!“...
Fast jeden Winter wieder erzählte mir meine italienische Grossmutter Evelina die Geschichte von einer Frau aus ihrem Dorf, die sich im Winter tatsächlich nie traute aus dem Haus zu gehen und die den ganzen Tag im Bett verbrachte. Sie bekam die Lebensmittel einmal in der Woche von einem Jungen gebracht ins Haus und hörte den Sonntagsgottesdient im Radio. Sie bekam auch ungern Besuche bei ihr und verzichtete auf das normale Leben, welches sie in den wärmeren Jahreszeiten führte...
mehr..Während sich die bekannteste Rockerin Italiens momentan um ihre neugeborene Penelope kümmert und ihr berührende Zeilen im Wochenmagazine Vanity Fair geschrieben hat, trennt sich die Allgemeinmeinung des Volkes in der Halbinsel um die ethische und moralische Gerechtigkeit, Mutter im späteren Alter zu werden. So hat Gianna Nannini gewollt ein Kind erst jetzt auf die Welt gebracht, weil sie sich jetzt reif fühle und vor allem dazu bereit sei...
mehr..Wer freut sich nicht in eine neue Wohnung umzuziehen und sie so einzurichten, wie man es immer gewünscht hat? Ok, es hängt von der Situation ab. Meistens ist es aber so, dass man die Möglichkeit und vor allem die Freiheit hat, die Räume nach den eigenen Wünschen zu kreieren. Dazu helfen noch männliche Hände, der Lieblingsmöbelhändler und eine Dose gute Geduld!...
mehr..Sich wieder dem Schweizer Rhythmus anzupassen, ist keine leichte Sache. Am schwierigsten habe ich es nämlich bei der Mittagspause: kein richtiges Essen, kein richtiges Schlafen. Meine „pennichella“ am Nachmittag war mir schon immer heilig. Die 15 bis 30 Minuten Wegseins nach den Mahlzeiten dienten dazu, mich zu erholen, zu entspannen und während der Arbeitszeit am Nachmittag besser zu konzentrieren.
Falls ihr noch nicht genau wisst was die „pennichella“ ist handelt es sich um die sogenannte „Siesta“. Nur in Rom sagt man es so, sonst hat man auf der ganzen Halbinsel auch Ausdrücke wie: riposino pomeridiano, pisolino, sonnellino etc...
mehr..
Meine Leidenschaft ist…Kochen! Besser gesagt: Versuchen zu Kochen! Immer wieder geniesse ich es Rezepte auszuprobieren und suche neue Herausforderungen in der Küche .
Besonders während den kälteren Tagen, besorge ich mich auf dem Markt oder in speziellen Handlungen die Zutaten für meine Kochwerke und verbringe die nachträglichen Stunden am Herd.
Klar gelingen mir die Versuche nicht immer . Es ist auch schon vorgekommen, dass ich den ganzen Kuchen wegwerfen musste. Vorerst achtete ich aber darauf, einige Teile zu retten und löffelte die wunderbare Schokoladencreme aus. Aufgepasst: Eine gesunde Dosis Flexibilität hilft auch in der Küche!...
Es ist wieder soweit! Die Reise führt mich diese Woche zu meinem
Heimatsort. Ihr wisst ja schliesslich, dass ich nebst den
zentralschweizerischen Bergen auch den italienischen Stiefel im Herz
habe!
Anfangs Oktober muss man immer den anderen helfen, damit man
auch wieder Hilfe bekommt. Es ist ja unmöglich die Arbeit ohne
manuellen Beistand fertigzubringen. Es geht nämlich um die Weinlese:
Ein Fest, während dem man für das kommende Jahr feinen Hauswein
produziert. Die meisten Familien besitzen einen kleinen Weinberg!
Unter den Pergola-Rebstöcken wird gesungen, gequatscht, gelobt und
gebetet (..manchmal)..
Ein
interessanter Bericht im „Corriere della Sera“, erzählte über das
Erlebnis eines jungen Muslimen, der sein erstes Mal in Ägypten, das
Heimatland seiner Eltern, die Ramadanzeit verbringt.
Es stand, der
Junge erlebe eine erstaunliche Phase, da auf den Strassen und draussen
erst nach dem Sonnenuntergang Lebendige auftauchen. Vorher herrsche die
totale Ruhe und es sei eine plötzliche „Explosion“, als kämen die Leute
am Leben sofort, nachdem die Sonne nicht mehr sichtbar sei..
Die Schweiz und Italien haben vieles gemeinsames. Vor allem in der
letzten Zeit, seit dem die wachsende Globalisierung es ermöglicht hat
Pesto oder Baci Perugina in Hitzkirch zu kaufen, wie Gruyere und
Toblerone in San Nicolò a Tordino (TE).
Trotzdem bleiben gewisse
Merkmale, Produkte und Besonderheiten unauffindbar. Und so
gegensätzlich. Die Italiener sind bekanntlich offener als die
Schweizer, plaudern und essen gerne, kennen wenig den Stress und
gelten als unpräzise, kreative Menschen..
Italien erlebt momentan keinen leichten Moment. Die
Regierung ruht auf sumpfigem Boden und am Strand, im Büro oder auf dem
Wanderweg spricht man immer wieder über die politische Krise, die in
der prekären Beziehung zwischen Berlusconi und Fini ihre Wurzeln
findet.
Klar könnte ich hier ausführlicher (und unvermeidlich
subjektiver) die Situation schildern. Nun möchte ich euch auch über die
Frivolität der Regierung informieren. Schliesslich spricht man in
Italien auch über ein zweites Argument: Nämlich die schöne Barbara
Berlusconi..
Schön: Ich freue mich auf das Abfahren. Der 31. Juli gilt in Italien als allgemeiner Ferienanfang. Auf den Autobahnen drängen sich die Autos zu den begehrten Zielen und in den Flughäfen, sowie in den Bahnstationen und Hafen erscheinen Massen von Leuten um nach irgendwo abzufahren. Laut einer italienischen Studie, ist dieses Jahr „Cortina D’Ampezzo“ das angesagteste Ferienziel. Die Italiener schätzen also immer mehr die Berglandschaft und die Schönheit der Frische anstelle vom Schatten der Palmen und vom Kokusnussverkäufer am Strand..
mehr..“Non li avete uccisi, le loro idee camminano sulle nostre gambe”
“Ihr habt sie nicht getötet, ihre Idee laufen auf unseren Beinen”
19. Juli 1992 und 23. Mai 1992. Zwei verschiedene Daten, eine Erinnerung: Kampf der Mafia.
Vor
18 Jahren starb Paolo Borsellino, Richter aus Palermo und
Arbeitskollege vom damals schon gestorbenen Giovanni Falcone. Beide
sind Helden in Italien sowie überall auf der Welt, wo man einen
konkreten Kampf gegen die organisierte Kriminalität unternimmt..
Immer hin und her durch Italien! Es ist Sommer und zwischen all den
Terminen und Verabredungen gibt es glücklicherweise einen Moment zum
Entspannen.
Da findet man schnell einen Platz am Strand, legt sich
hin und versucht die Sonnenstrahlen auf sich zu konzentrieren um
möglichst schnelle Bräune zu erreichen.
An der “Edicola“ (Kiosk der
Zeitungen) bin ich auch schon vorbei und habe mir die aktuellsten
Klatschinfos besorgt. Schliesslich ist es ja wichtig zu wissen, für wen
und ob die Herzen der Vips schlagen..
Das nennt man pures Glück: Arbeitet oder studiert man nicht so weit
entfernt vom Meer, kann man sich hin und wieder bei gutem Wetter eine
Pause gönnen…eine ganz spezielle, nämlich am Strand.
Das ergibt sich
sicherlich auch in der Schweiz, wo die wunderschönen Seen mit der
atemberaubenden Landschaft immer wieder Jung&Alt anziehen..
Als ich noch eine kleine Eva war und die Primarschule in Montefalcone (Italien) besuchte, kam ich so oft wie möglich zu meinen Eltern in die Schweiz. Vor allem während den langen italienischen Sommerferien hatte ich die grosse Freude, die Reise im Zug zu erleben. Damals gab es noch Waggons mit einzelnen Abteilen und im Gang hatte man so Klappstühle zum Sitzen, falls es zu viele Reisende hatte.
mehr..Was ich an meinem Job besonders mag, ist das Reisen. Ich bin öfters unterwegs und am liebsten überquere ich meine Halbinsel mit der Bahn. Letztens musste ich die „Maremma Toscana“ erreichen und fuhr mit dem Zug von Rom Richtung Genua.
Währendessen dachte ich auf meinem PC di letzten Aspekte des anschliessenden Treffens zu überprüfen aber nun blieb dies nur eine utopische Vorstellung. Wie kann man durch eine solche Landschaft fahren und aus dem Fenster die Natur, das Meer, die Hügelkette, die wilden Pferde, den blauen Himmel, die kleinen Dörfer mit dem Kirchenturm und die klassischen Häuschen nicht bewundern?..
mehr..Forza Azzurri aber zu Hause alle gegeneinander!
Dieses Jahr habe ich
einen spannenden „Campionato di calcio“ di serie A erlebt! Es geht um
die italienische erste Liga und bis zum letzten Spiel wusste man nicht
wer der Gewinner des Jahres sei! Inter und Rom waren die Favoriten,
die um den Titel kämpften. Mit Mister Claudio Ranieri, Trainer der AC
Rom Mannschaft, konnten sich die Spieler der Hauptstadt nach einigen
Jahren wieder vorne in die Rangliste setzen um sich dem begehrten
Meisterpokal zu widmen..
Der Besuch bei meiner Mama erlebe ich immer als interessante Begegnung, da sie viel zu erzählen hat. Ob Erlebnisse aus ihrer Jugendzeit in der Zentralschweiz oder aus ihrer Zeit als Schweizerstudentin in Italien, Frankreich und England, meine Beta könnte einen Roman schreiben. Kürzlich hörte ich von Ihr über den Brauch der 1. Mainacht an ihrem Geburtsort. In der Nacht auf den 1. Mai stellten die sogenannten Nachtbuben allerlei Scherze an.
Heimliche Liebeleien wurden aufgedeckt mit „Sägemehlstrassen“: vom Liebhaber zur Liebhaberin streuten sie Sägemehl..
In Italien die Hochzeit zu feiern, ist für Schlemmer und immer Hungrige
besonders angesagt. Kürzlich war ich eingeladen an einer kirchlichen
Trauung mitzufeiern, nach welcher wieder mal ein königliches Mal
offeriert wurde.
Bevor man aber die leckeren, unzähligen Gänge geniessen darf, erlebt
man den Gottesdienst, während dem der Priester das Leben des
Brautpaares mit Loben und Kritiken erzählt..
Die schöne Insel Ischia liegt ungefähr gegenüber von Neapel. Sie ist klein und fein, voll an grünen Wäldern und Gärten, reich an Blumen und netten Leuten. Das Meer lässt einem auch keinen Wunsch offen, sowie das Wasser, das in dieser Jahreszeit besonders kristallklar ist. Ich bin hier wegen einer Hochzeit und ich mag es sehr, wenn man einen solchen touristischen Ort dann besucht, wenn es wenige Fremde gibt..
mehr..Mein Lieblingsort in Rom befindet sich nicht in der Stadt bei den antiksten und wertvollsten Monumenten der Geschichte, sondern etwas ausserhalb. Es sind die sogenannten Castelli Romani: Frascati, Castelgandolfo, Ariccia, Grottaferrata, Nemi …Es sind kleine Dörfer, südlich von Rom gelegen. Sie sind bekannt auch wegen den „Fraschette“. Es handelt sich um eine Art von „Beizen“, in denen man auf einfacher Art die typischen Esswaren der Region bekommt: Würste, Porchetta (Spannferkel), feine Antipasti und den Wein aus den Castelli, die Romanella genannt, wie ein Lambrusco..
mehr..Als Doppelbürgerin hatte ich auch schon während meiner Kindheit eine Doppelbürgerliche Ostern.
Ich wohnte mit meiner Grossmutter Evelina in Montefalcone (Region Molise) und meine Eltern kamen mich so oft wie möglich besuchen. So war das Osterfest ein Moment des Feierns und des Zusammenseins und ich konnte neben einem Schweizer Osterhase auch ein typisches italienisches Schokoladenei essen!..
Lesen ist etwas was ich wirklich sehr mag. Hätte ich mehr Zeit, oder besser gesagt, würde der Tag so um die 48 Stunden lang dauern, könnte ich mich endlich meinem Lieblingshobby widmen!
Vielleicht habe ich das von meiner Mutter geerbt. Als sie den letzten Tag als geschätzte und erfolgreiche Lehrerein verbrach, verriet sie, sie habe sich früh pensionieren lassen, um sich der lang ersehnten Lektüre komplett zu begeben. Ihr intensives Rentenalter verbringt sie inzwischen mit tausenden anderen Aktivitäten..
mehr..Glücklicherweise gibt’s das Flugzeug um in kürzester Zeit hin und her
zu reisen, denn ohne Schweiz und ohne Italien könnte ich nicht leben!
Obwohl
ich immer wieder gerne wechsle und mal mit dem Bus, mal mit dem Zug
oder mit dem Auto über die Grenze fahre, muss ich zugeben, dass es mit
dem Flugzeug am schnellsten geht. Hab ich wieder einmal Heimweh , so
schaue ich schnell aufs Internet und suche nach den verschiedenen
Lösungen.
Ein guter Tip, um in der Schweiz und in Italien zu (über)leben, ist der Folgende: In der Schweiz Schweizerin sein und entsprechend handeln. Anderseits, in Italien Italienerin sein und demgemäss sich benehmen! So logisch und einfach lautet diese Regel. Nun ist sie aber nicht. Erstens mal, muss man gut beide Realitäten kennen. Dann sollte man eine gute Dosis Flexibilität besitzen und die Fähigkeit haben die Aspekte vom Leben in objektiver Sicht zu sehen..
mehr..Italien ist bekannt für das gute Essen, die Mode, das Flair, die Sprache, das Meer und noch viele andere fantastische Aspekte.
Als
ich heute morgen wieder einmal mit meinem Scooter am Gerichtshof
angekommen bin, gab es draussen eine Menge Leute mit Aktentaschen,
Handys und Pcs. Alle eilten und sausten und ich war inmitten diesem
Gedränge von Arbeit, Stress und Leben..
Die Wahlen sind in Italien immer ein spezieller Moment. Nie so, wie während diesen Zeiten, kann man zahlreiche Werbeplakate sehen, die sich überall wie Pilze ausbreiten.
Lächelnde schöne Frauen, gut geschminkt und zielgerecht angezogen, versprechen eine bessere Zukunft, keine Arbeitslosen mehr und viel Geld für alle..
Eigentlich fühlte ich schon als Kind ein künstlerisches Flair und widmete mich dem Ballet, dem Singen und dem lustigem Schauspielern.
Nein, es war nicht die so genannte Comedy Show die mich interessierte, sondern ein echtes, lustiges Schauspielern, ohne Regeln und bestimmtes Vorgehen, das einfach zum Lachen bringt. Klar, wenn man „klein und fein“ ist, fällt das einem sehr leichter. Heute ist es für mich sogar schwierig, etwas Zeit für die einfacheren Bedürfnisse, wie Essen, Schlafen oder Lesen zu finden. Deshalb versuche ich mein oben genanntes künstlerisches Flair in Training zu halten und zwar im Alltag..
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Meine Reise in die Schweiz ist immer anders. Manchmal bin ich glücklicher, manchmal trauriger, manchmal freue ich mich, nur einen kurzen Aufenthalt zu planen. Ab und zu kommt es auch vor, dass ich für längere Zeit zurückkehren möchte. Also, bei jeder Reise fühle ich anders.
Klar, sobald ich wieder in Rom bin und aus Arbeitsgründen durch Italien reise, vergesse ich jede melancholische Erinnerung, die mich an die Alpen erinnert..
mehr..
Der Weise zwischen uns allen
Meine Tätigkeit hier in Rom ist sehr anstrengend aber auch vielfältig und spannend. Heute morgen hatte ich einiges im Consiglio di Stato zu erledigen. Der „Consiglio di Stato“ ist das obere Gericht, betreffend das italienische Verwaltungsrecht und es befindet sich in einem wunderschönen Palast im Zentrum, genauer gesagt am „Piazza Capo di Ferro“. Der so genannte „Palazzo Spada“ ist einer der grossen Stadtpaläste in Rom. Er wurde 1548 im Auftrag des Kardinals Girolamo Capodiferro durch den Architekten Bartolomeo Baronino errichtet. Später ging der Palast in den Besitz von Bernardino Spada über, dessen Namen er bis heute trägt..
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In letzter Zeit ist es hier in Rom etwas kalt. Trotzdem, mit dem Mofa herumzufahren ist immer eine aufregende Sache! Zwischen den Gässchen der antiken Stadt kann man vieles erleben, z.B. einen „Carabiniere“, schmunzelnd sehen, der mich beobachtet, während ich mit meinem Zweiräder ein „in der Schweiz nicht tolerierbares Manöver erledige“ !!
Gestern hatte ich eine grosse Wut, als ich mitten in einer langen Schlange steckte. Es ging einfach nichts. Ich drängte mich nach vorne, zwischen den Autos durch, die während der ganzen Zeit hupten und hupten. Zickzack, mit meinem Moped durch die engen Gässchen der Via del Corso, über dem Tiber, bis nach Trastevere..
mehr..
Mein Dorf in Italien heisst Montefalcone nel Sannio und gehört zur Provinz Campobasso.
Es ist ein kleines, hübsches Dorf, wo es im Winter zwischen den Gässchen immer noch nach Cheminéefeuer riecht und im Sommer die Kinder vor der Haustür eine Scheibe Brot mit dem Saft einer frisch gepressten Tomate und mit ein paar Tropfen nativem Olivenöl essen. Natürlich gehört auf die Brotscheibe etwas Origano, den man oben im Berg findet und an der Sonne trocknet. Mmmh! So bin ich aufgewachsen: „Z’VIERI“ mit dem „Pane e Pomodoro“ meiner Grossmutter Evelina. Dank ihr konnte ich noch viele andere Sachen lernen. Trotzdem wollte sie mit einigen Geheimnissen sterben: es gibt zum Beispiel Rezepte, die wir alle aus der Familie vermissen, weil sie Nonna Evelina aus Stolz und verständlicher Eifersucht für immer mitgenommen hat..
mehr..WE CONNECT BUSINESS PEOPLE.
Die unabhängige Informations- und Networking-Plattform RONDO Business Event wurde im Dezember 2001 gegründet. Ziel und Nutzen unserer Plattform ist der wirtschaftliche und soziale Informationsaustausch und die Pflege des Networkings. Bei diesen „Get Togethers" werden neue Business-Kontakte geknüpft, persönliche Beziehungen ausgebaut und bestehende Kontakte gepflegt. Wie jeder gute Gastgeber achtet auch das RONDO-Team auf eine abwechslungsreiche und spannende Gästeliste. Die Organisatoren erweitern die RONDO-Kartei laufend mit von den Teilnehmern empfohlenen Persönlichkeiten. So wächst das RONDO-Netzwerk langsam aber stetig, ohne dass dabei die Qualität der Events verloren geht.
Zielgruppe: Unternehmer, Führungskräfte und Entscheidungsträger aus diversen Wirtschaftsbereichen. Die regelmässigen Anlässe finden in Form eines Lunchvortrags, einer Informationsveranstaltung oder einer Podiumsdiskussion statt. Unsere Plattform eignet sich optimal für den Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen.
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Ihr RONDO-Team