Il Tricolore di Eva
Italien ist bekannt für das gute Essen, die Mode, das Flair, die Sprache, das Meer und noch viele andere fantastische Aspekte.
Als
ich heute morgen wieder einmal mit meinem Scooter am Gerichtshof
angekommen bin, gab es draussen eine Menge Leute mit Aktentaschen,
Handys und Pcs. Alle eilten und sausten und ich war inmitten diesem
Gedränge von Arbeit, Stress und Leben..
Die "Metzgte"
Was man in Montefalcone nel Sannio, mein Dorf, während diesen Zeiten erleben kann ist das „Ritual des Schweines“.
Es ist nichts Wahnsinniges und hat auch nicht mit der Fasnacht zu tun.
Leider ja…wird es mit dem Ritual ein Schwein weniger geben! Aber es
wird auf eine wunderbare Art genossen: In Form von feinen Würstchen,
Prosciutti und Salametti! Mmh.. einfach köstlich und pikant!
Die Wahlen sind in Italien immer ein spezieller Moment. Nie so, wie während diesen Zeiten, kann man zahlreiche Werbeplakate sehen, die sich überall wie Pilze ausbreiten.
Lächelnde schöne Frauen, gut geschminkt und zielgerecht angezogen, versprechen eine bessere Zukunft, keine Arbeitslosen mehr und viel Geld für alle..
Eigentlich fühlte ich schon als Kind ein künstlerisches Flair und widmete mich dem Ballet, dem Singen und dem lustigem Schauspielern.
Nein, es war nicht die so genannte Comedy Show die mich interessierte, sondern ein echtes, lustiges Schauspielern, ohne Regeln und bestimmtes Vorgehen, das einfach zum Lachen bringt. Klar, wenn man „klein und fein“ ist, fällt das einem sehr leichter. Heute ist es für mich sogar schwierig, etwas Zeit für die einfacheren Bedürfnisse, wie Essen, Schlafen oder Lesen zu finden. Deshalb versuche ich mein oben genanntes künstlerisches Flair in Training zu halten und zwar im Alltag..
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Meine Reise in die Schweiz ist immer anders. Manchmal bin ich glücklicher, manchmal trauriger, manchmal freue ich mich, nur einen kurzen Aufenthalt zu planen. Ab und zu kommt es auch vor, dass ich für längere Zeit zurückkehren möchte. Also, bei jeder Reise fühle ich anders.
Klar, sobald ich wieder in Rom bin und aus Arbeitsgründen durch Italien reise, vergesse ich jede melancholische Erinnerung, die mich an die Alpen erinnert..
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Der Weise zwischen uns allen
Meine Tätigkeit hier in Rom ist sehr anstrengend aber auch vielfältig und spannend. Heute morgen hatte ich einiges im Consiglio di Stato zu erledigen. Der „Consiglio di Stato“ ist das obere Gericht, betreffend das italienische Verwaltungsrecht und es befindet sich in einem wunderschönen Palast im Zentrum, genauer gesagt am „Piazza Capo di Ferro“. Der so genannte „Palazzo Spada“ ist einer der grossen Stadtpaläste in Rom. Er wurde 1548 im Auftrag des Kardinals Girolamo Capodiferro durch den Architekten Bartolomeo Baronino errichtet. Später ging der Palast in den Besitz von Bernardino Spada über, dessen Namen er bis heute trägt..
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In letzter Zeit ist es hier in Rom etwas kalt. Trotzdem, mit dem Mofa herumzufahren ist immer eine aufregende Sache! Zwischen den Gässchen der antiken Stadt kann man vieles erleben, z.B. einen „Carabiniere“, schmunzelnd sehen, der mich beobachtet, während ich mit meinem Zweiräder ein „in der Schweiz nicht tolerierbares Manöver erledige“ !!
Gestern hatte ich eine grosse Wut, als ich mitten in einer langen Schlange steckte. Es ging einfach nichts. Ich drängte mich nach vorne, zwischen den Autos durch, die während der ganzen Zeit hupten und hupten. Zickzack, mit meinem Moped durch die engen Gässchen der Via del Corso, über dem Tiber, bis nach Trastevere..
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Mein Dorf in Italien heisst Montefalcone nel Sannio und gehört zur Provinz Campobasso.
Es ist ein kleines, hübsches Dorf, wo es im Winter zwischen den Gässchen immer noch nach Cheminéefeuer riecht und im Sommer die Kinder vor der Haustür eine Scheibe Brot mit dem Saft einer frisch gepressten Tomate und mit ein paar Tropfen nativem Olivenöl essen. Natürlich gehört auf die Brotscheibe etwas Origano, den man oben im Berg findet und an der Sonne trocknet. Mmmh! So bin ich aufgewachsen: „Z’VIERI“ mit dem „Pane e Pomodoro“ meiner Grossmutter Evelina. Dank ihr konnte ich noch viele andere Sachen lernen. Trotzdem wollte sie mit einigen Geheimnissen sterben: es gibt zum Beispiel Rezepte, die wir alle aus der Familie vermissen, weil sie Nonna Evelina aus Stolz und verständlicher Eifersucht für immer mitgenommen hat..
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Diese Schriften erzählen jede Woche
die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und
Übersetzerin, die sich aktuell in Rom befindet und die wunderschöne Stadt der
Ewigkeit erobert. Oft kehrt sie wieder zurück in die Schweiz und erlebt die
Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!