Italienische Jugend, welche Zukunft?
Am 15.Mai 2011 schrieb Isidoro Trovato im Corriere della Sera online, dass die Italienische Jugend Ihre Anforderungen für die Zukunft tiefer gesenkt habe. Synthetisch erklärte der Autor, wie die Hochgebildeten mit Master und Universitätsabschlüssen als Lebensziel einen Job als Angestellte haben. Dieses Resultat zeigt, wie momentan die italienische sozial Situation ist und wie diese das allgemeine Gewissen prägt.
Es erstaunt nicht, dass vor einigen Jahren die meist erzielten Jobs der Jugend Unternehmer oder selbständig Erwerbende waren, wie Zahnarzt oder Anwalt.
Eine junge Juristin erzählt im Bericht der online Zeitung, wie sie nach dem Jus Studium keinen Vertrag in ihrer Praktikum Kanzlei bekam. Sie suchte jahrelang nach einer fixen Arbeitslösung, bis endlich der Anwalt sie als Sekretärin angestellt hat.
Somit hat sie ihre Sicherheit gefunden, kann sich Ferienentschädigung und Mutterschaftsurlaub leisten. Solche Sicherheiten sind zur Zeit auch für gut studierte Junge gesucht. Ein hoher Lohn ist wohl nicht mehr das Ziel, da ein Arbeitsvertrag auf unbegrenzte Zeit mehr Sicherheit gibt und dies vor allem bei Krisenzeiten. Wird wohl auch der Rest der europäischen Jugend diesen Entschluss fassen?
Eva Gallo, Mai 2011
Diese Schriften erzählen die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und vieles mehr! Nachdem Sie einige Zeit in Italien gelebt hat, erlebt sie momentan die Schweizerrealität. So oft wie möglich ist sie unterwegs und kehrt mehrmals jährlich zurück nach Italien. Somit erlebt sie die Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!