23. Mai und 19. Juli 1992
“Non li avete uccisi, le loro idee camminano sulle nostre gambe”
“Ihr habt sie nicht getötet, ihre Idee laufen auf unseren Beinen”
19. Juli 1992 und 23. Mai 1992. Zwei verschiedene Daten, eine Erinnerung: Kampf der Mafia.
Vor 18 Jahren starb Paolo Borsellino, Richter aus Palermo und Arbeitskollege vom damals schon gestorbenen Giovanni Falcone. Beide sind Helden in Italien sowie überall auf der Welt, wo man einen konkreten Kampf gegen die organisierte Kriminalität unternimmt.
Der Titel meines heutigen Artikels sind die Worte die auf vielen Plakaten mit den Fotos von Giovanni und Paolo standen. Ein echter „Slogan“ gegen die Mafia und gegen all diejenigen, die denken, dass man mit Attentaten etwas lösen kann. Nein, die Ideen und die anti-Mafia Politik von den beiden sizilianischen Richtern werden weitergeführt. Dies bestätigen die aktuellen erfolgreichen Massnahmen des internen Ministeriums und den erreichten Zielen von Piero Grasso, amtierender anti-Mafia national Prokurator.
Die lebenden Ideale von Paolo Borsellino und Giovanni Falcone motivieren die Studenten in Italien ein Jus Studium zu unternehmen. Auch ich hatte das Glück zusammen mit meinen Uni Kumpanen viele Anlässe und Symposien in Erinnerung an den beiden Richter zu besuchen. In jedem, der eine Rechtskarriere unternehmen will leuchten die Ideale von Paolo und Giovanni sowie auch in jedem, der täglich gegen die Mafia einen Kampf führt: Von Sizilien bis zum Norden gibt es Menschen, die konkrete Mittel gegen die „Cosa Nostra“ Kriminalität anwenden. Keine Massnahme ist so stark, wie diejenige, an die man glaubt und woran man den Willen hat sie anzuwenden.
*falls ihr mehr über Paolo Borsellino und Giovanni Falcone wissen wollt, könnt ihr mal mit der Wikipedia Site anfangen. Besser wäre jene in Italienischer Sprache, die reichlich über die beiden Richter erzählt.
Eva Gallo, Juli 2010
Diese Schriften erzählen die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und vieles mehr! Nachdem Sie einige Zeit in Italien gelebt hat, erlebt sie momentan die Schweizerrealität. So oft wie möglich ist sie unterwegs und kehrt mehrmals jährlich zurück nach Italien. Somit erlebt sie die Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!