Lifestyle
Interview mit Barbara Martinuzzi. Von Paola Volk
Barbara
Martinuzzi, die im Jahr 1987 Miss Mondo Italia gekrönt wurde, hat sich
nachträglich auch als Model, Mutter und Interior Designerin
durchgesetzt.
Die damalige Schönste in unserem Land, beschäftigt sich momentan mit einer neuen Herausforderung und bestätigt damit eine selbstbewusste, zielstrebige Frau zu sein. Seit ca. einem Jahr ist Barbara Inhaberin von „Martinuzzi Interiors“ in Zürich und kann dort ihre künstlerische, stillvolle Seele in einem unternehmerisches Projekt umwandeln. Im Erdgeschoss befindet sich eine reiche Ausstellung an Möbelobjekten, von der Beleuchtung über die Accessoires bis hin zu Spezialtextilien. Im Untergeschoss ist das “Interior Design Studio”. Dort entwickelt Barbara ihre Projekte und sorgt sie für die Realisierung von kreativen Wohnideen sowie Umbaukonzepte..
mehr..
Angela Saez
Geburtsort: Zürich
Sternzeichen: Steinbock
Beruf: Fashion Designer/Milano
Hobby: Mode/Kultur/Kunst/Musik
Webpage
Angela, was hat dich zur Modewelt gebracht?
Die Musik.
Als Jugendliche hörte ich eine Menge Musik aller Art. So fing ich an,
die verschiedenen Subkulturen dessen Musik, Kleidungen und Lebensstile
zu studieren. Ich würde sagen, dass mich die Trend und/oder Business
Seite der Mode nie besonders angemacht haben, ich vor allem an die
Lebensstile und dessen Kleidungen interessiert. Am ersten Platz steht
für mich Stil statt Mode.
Welcher ist der Lebensstil, der eher zu dir passt?
Ohne Zweifel der der „Mods“, ein sauberer Stil und ein heftiges Leben ist das eleganteste was ich mir vorstellen kann..
Interview mit Philipp Lotti, Architekt. Von Gregor Faust.
Philipp
Lotti lebt und arbeitet in einer Loft in Zürich gleich neben dem Casa
Italia. Der junge Architekt sticht durch Projekte hervor, die seinen
Schweizerisch-Italienischen Wurzeln entspringen und in zeitlosem Design
erscheinen.
|
Zur Person: Philipp Lotti wurde 1974 in Zürich geboren. Sein Vater ist Italiener, seine Mutter Schweizerin. Lotti studierte in Berlin, wo er erste Projekte realisierte. Heute lebt und arbeitet er in Zürich. |
Philipp wieso bist du Architekt geworden?
Ich
wollte ein Umfeld, indem ich mir meine eigene Welt schaffen, lang
anhaltende Eindrücke für andere hinterlassen, und kreativ sein kann.
Diese Möglichkeiten habe ich in der Architektur gefunden..
Von Paola Volk
Eine neue „italian style experience“ erwartet alle Freunde der italianità direkt im Zentrum der Stadt in der Bahnhofstrasse. Im Erdgeschoss des Hotels St. Gotthard verbindet die neue eröffnete Bar Manzoni die facettenreiche Welt italienischer Kaffekunst mit einzigartigem Design.
„Kaffekunst meets Design“: Ein Konzept, das von Alexander und Michael Manz gemeinsam mit Francesco Illy, dem Mann der wie kein anderer die Marke für guten italienischen Kaffee und ästhetischen Genuss verkörpert, kreiert wurde. Bei diesem Konzept stechen zwei Dinge ins Auge: das italienische, weltbekannte Design und auf der anderen Seite die traditionelle italienische Lebensart..
mehr..
von Gregor Faust
Rocco di Placido hat im Januar ein Schuhgeschäft an der Uraniastrasse 40 in Zürich eröffnet. Das Label Zerouno gibt es seit dem Jahr 2001 – daher der Firmenname. Di Placido ist gelernter Schuhmacher, der schon als Kind vom eigenen Schuhgeschäft träumte. In Zürich an der Uraniastrasse 40 stehen auf 50 Quadratmetern Schuhe, die Frauen und Männer Herzen höher schlagen lassen..
mehr..
GO-Italy im Gespräch mit Stefano Rezzin, Country Manager Natuzzi Switzerland & Austria
Herr Rezzin, welches Verhältnis haben Sie zur Schweiz?
Ein sehr gutes, da meine Mutter Schweizerin und mein Vater Italiener sind. Ich habe lang in beiden Ländern gearbeitet.
Und zu Italien?
Hauptsächlich
habe ich mit italienischen Firmen gearbeitet. Mir gefällt insbesondere
die italienische Kreativität, Flexibilität und Fantasie. Gleichzeitig
schätze ich aber auch die schweizerische Präzision und Ordentlichkeit..
Herr Illy, welches Verhältnis haben sie zu der Schweiz? Ich lebe seit 31 Jahren hier und bin damit das lebende Beispiel einer erfolgreichen Integration.
Wie hat sich die Beziehung des Schweizerkunden zum Kaffe in den letzten Jahren entwickelt?
Anfänglich, im Jahr 1979, fiel mir auf, dass man hier in der Schweiz nur „lange Kaffees“ trank, die einen eigenartig holzigen Geschmack hatten. Ich muss zugeben, dass es heute nicht mehr so ist. Man kann auch hier gute Espressi geniessen, die nicht allzu dünn sind. Mit der Zeit haben die Schweizer gelernt, besseren Kaffee zu geniessen, der jedoch teilweise immer noch zu wässerig bleibt..
Ostern (ital. Pasqua) ist das wichtigste Fest der Christenheit und wird im Vatikan und in Rom natürlich gebührend gefeiert. Es gibt nur wenige Orte in der Welt, wo Ostern grossartiger begangen wird, als in Rom. Der Papst selbst zelebriert zwischen Palmsonntag und Ostern zusammen mit Zehntausenden von Pilgern und Gläubigen mehrere Messen. Am Karfreitag, später in der Nacht, findet ein Kreuzweg statt, an dem auch der Papst teilnimmt. Dieser Fackelzug beginnt am Kolosseum und endet am Palatin-Hügel. Er ist eine der grossartigsten und feierlichsten Veranstaltungen, die man in Rom erleben kann..
Reise in die Baraggia
von Gregor Faust
Nein, unser Lifestylekolumnist hat sich nicht verfahren. Davon wie man gutes Essen zubereitet versteht er zwar nichts. Aber er weiss, was ihm schmeckt und auch das ist Lebensart. Wieder einmal bewusst wurde ihm das bei einem Besuch im Piemont.
Drei, zwei, eins - wir heben ab. Mit leichtem Rütteln und Ruckeln. Zusammen mit dem Fotografen in einem kleinen Flugzeug, das mich an Kokain-Transporter aus den 70er Jahren in Miami erinnert, mit denen aus Kolumbien heisse Ware in die Vereinigten Staaten geflogen und ein Vermögen gemacht wurde. Hier in der Baraggia heisst die Ware Reis..
mehr..Gregor Faust, Jahrgang 1972 wechselte nach dem Jurastudium in die Kommunikationsbranche, wo er als Texter und PR-Berater arbeitete. Dort entdeckte er sein Faible für Lebensstil und die damit verbundenen Themen. Neben der Betreuung von Mandaten als Freischaffender in diesem Bereich, schreibt er für go-Italy über Schönes&Gutes. Gregor Faust lebt und arbeitet in Zürich.

