10. September 2010
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Zoe Torinesi: "about me"

Zoe Torinesi, Model und TV-Moderatorin
Interview von Bruno Indelicato

Bist du zufrieden mit der Moderation von „Freakish TV?“
Ja sehr. Ich fühle mich mit diesem Format sehr wohl. Wir sind ein tolles Team, jeder Dreh ist anders und macht mir grossen Spass.

Wie kommt die Sendung beim Publikum an?
Ich höre natürlich fast nur positive Feedbacks.Es kommt niemand und sagt: „Zoe heute warst du wieder so schlecht!“ Bei ModeratorInnen ist es allgemein so, dass es immer Geschmackssache ist wie man bei den Leuten ankommt. Manche finden dich toll, anderen gefällt deine Art gar nicht, das muss man akzeptieren. Die Sendung kommt vor allem bei jüngeren Zuschauern zwischen 17-25 sehr gut an.

Ausser „Freakish TV“ moderierst du auch die Kochsendung „Oisichuchi“ auf 3+. Kochst du gerne?
Kochen ist meine absolute Leidenschaft. Ich bin ein aktiver Mensch. Kochen ist für mich wie Meditation, da kann ich total abschalten. Ich liebe es auch für Freunde zu kochen. Es macht mir Spass und kann dabei anderen eine Freude machen.

Hast du nun deine Karriere als Fotomodel an den „Nagel“ gehängt?
Für Fashion Shootings bin ich langsam zu alt, da werden eher jüngere Models gebucht. Ab und zu stehe ich noch für Werbeaufnahmen vor der Kamera. Ich mache das sehr gerne und kann so noch etwas dazu verdienen.

Du arbeitest auch für eine PR-Agentur. Wie schaffst du es, alles unter einem Dach zu bringen?
Die Arbeit in der PR-Agentur ist für mich relativ neu. Sie macht mir Spass und ich lerne viel dabei. Aber ganz ehrlich gesagt, die Moderationen und der PR-Job sind momentan etwas viel. Aber ich bin ja noch jung und habe viel EnergieJ

Hast du einen Traumjob?
Ich habe keinen Traumjob aber Traumsendungen. Ich würde wahnsinnig gerne ein Reisemagazin beim SF moderieren oder eine Sendung wie „Bauer, ledig, sucht…“.

Wie war deine Erfahrung an der Miss Schweiz im 2005?
Die Miss Schweiz Wahl war für mich eine sehr intensive Erfahrung. Wir waren eine harmonische Gruppe, ich bin auch heute noch mit einigen Mädels von damals befreundet. Es gab aber auch Erlebnisse, die mich erschreckt haben, wie zum Beispiel, dass die Presse plötzlich Interesse für mein Privatleben fand. Damit hatte ich nicht gerechnet und das bereitete mir einige Mühe.

Du bist in Italien geboren und als kleines Kind in die Schweiz, nach Solothurn gekommen. Fühlst du deine italienischen Wurzeln noch?
Ja, mein Temperament ist definitiv italienisch! Ich rede mit den Händen und liebe es italienisch zu kochen. Wenn ich fluche, dann auf Italienisch. Und dazu kommen noch die vielen Kindheitserinnerungen an Italien.

Wie lebst du deine „Italianità“ heute aus?
Meine Italianità lebe ich vor allem aus, wenn ich bei meinem Vater in Italien bin. Da gehen wir in die Pasticceria, besuchen Zia und Zio und kochen zusammen. Italienische Freunde habe ich leider nicht so viele. Das hat sich irgendwie nicht ergeben. Meine Mutter ist Schweizerin und bei uns im Quartier gab es zwar viele Ausländer aber fast keine Italiener.

Informierst du dich über Geschehnisse in Italien?
Ich bin politisch nicht wirklich interessiert, es macht mich eher traurig und wütend politisches aus Italien zu erfahren. Was seit vielen Jahren mit Berlusconi passiert ist schon krass. Auch dass so viel von der Wirtschaft über die Mafia läuft ist schockierend.

Wie ist dein Verhältnis zu Internet?
Zum Internet habe ich kein spezielles Verhältnis. Ich brauche es vor allem zum Arbeiten und für die Kommunikation.

Danke Zoe!

November 2009

Näheres über Zoe Torinesi auf www.zoetorinesi.com