22. Mai 2012
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Ferrari mit Weltpremiere am genfer Autosalon

Genf - Ferrari setzt jetzt auf die 4: vier Sitze und vier angetriebene Räder. Der Nachfolger des 612 Scaglietti heisst FF, ein Akronym für „Ferrari Four“, und könnte bereits im Sommer 2011 auf den Markt kommen. Besonders markant: Der 630 PS starke und 335 km/h schnelle Ferrari FF ist ein Shooting Brake, der den Luxus und Stil eines Coupés mit einem immens erweiterten Raumangebot verbindet, gewissermaßen der ideale Familien-Ferrari. Seine Weltpremiere feiert der Ferrari Four auf dem Genfer Automobilsalon (03.03.2011 - 13.03.2011).

Beim Design geht der von Pininfarina entworfene FF neue Wege. Klar als moderner Ferrari erkennbar, zeichnet sich die Front durch einen angriffslustigen Look aus: Der Kühlerschlund der ausdrucksvollen Front besticht durch ein verchromtes Gitter, das an die klassischen Modelle erinnert, und durch zwei kleine Luftöffnungen flankiert wird. Pure Aggressivität strahlen die kantigen, sich nach hinten ziehenden Scheinwerfer im Zusammenspiel mit der scharf konturierten Motorhaube aus.

In der Seitenansicht weckt der 4,907 Meter lange, 1,953 Meter breite und 1,379 Meter hohe Ferrari FF in gewisser Weise Erinnerungen an das BMW Z3 Coupé. Die Merkmale: Lange Motorhaube, schmale Fenstergrafik und ein dynamisch nach hinten geneigtes Dach, das in einem Steilheck mündet. Zur Kühlung und Beatmung des gewaltigen V12-Motors und der Bremsen besitzt der Ferrari unter anderem Öffnungen an den Seiten, der Front und am Heck.

Die Rückansicht des Steilhecks wirkt breit und muskulös - wie ein durchtrainierter Athlet, der zum gewaltigen Spurt ansetzt. Die zwei kleinen Rücklichter sind typisch für die italienische Sportwagen-Schmiede, der Diffusor ist gross und beherbergt neben den zwei Doppelendrohren einen Flügel, der das Handling bei hohen Geschwindigkeiten weiter optimiert.

Mit Power sowie Speed geizt der FF nicht: Für den Vortrieb sorgt ein 6,3 Liter großer V12-Motor, der 660 PS bei 8.000 Touren generiert. Das maximale Drehmoment von 683 Nm liegt bei 6.000 U/min an. Das Leistungsgewicht beträgt überzeugende 2,7 kg/PS, so dass der Ferrari Four nur 3,7 Sekunden für den Spurt von 0 auf Tempo 100 benötigt. Die Spitzengeschwindigkeit geben die Italiener mit 335 km/h an. Der Verbrauch soll im Durchschnitt 15,4 Liter pro 100 Kilometer betragen (CO2-Ausstoß 360 g/km). Die Kraftübertragung erfolgt über ein Siebengang-Direktschaltgetriebe.

Redaktion/speedheads, 3.3.11

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