22. Mai 2012
Werbung






Forte Dei Marmi: Badeferien auf die mondäne Art...

Forte Dei Marmi, der Strand der VIPs…oder: Wo VIPs sich treffen - drei kleine,  aber feine Unterschiede zu „herkömmlichen“ Badeorten. Die Strandsaison ist eingeläutet und die Bars, Restaurants, Umkleidekabinen und Liegestühle sind wieder auf Hochglanz poliert. Bereits zum Frühlingsbeginn wird herausgeputzt, was das Zeug hält, buhlen doch Hunderte von Strände an der Tausende von Kilometer langen italienischen Küste um immer neue Gäste. Und wollen sich dabei zeigen dürfen!

So auch in Forte die Marmi, wo eine Nobelboutique die andere jagt, die Strassen mit Marmor gepflastert sind und die Villen zwar unscheinbar, aber an bester Lage thronen . Schon seit je her gilt das Städtchen an der bekannten Versiliaküste als VIP-Badeort par excellence. Gut Betuchte buchen hier Fünfsterne-Suiten, mieten sich Luxusstrände und kaufen gut abgeschirmte Villen – von aussen gesehen hebt sich das Ort nicht gross von anderen ab, aber kaum flaniert man durchs Zentrum, bemerkt man die kleinen, aber feinen Unterschiede.

Forte Dei Marmi, der Strand der VIPs Versace-Porzellan

Unterschied Nr. 1: Echter Gucci statt gefälschte Prada
Wer in Forte dei Marmi etwas auf sich hält, shoppt in den zahlreichen Designerboutiquen rund um die Piazza Marconi. Ob Armani, Gucci oder Prada: Nirgendwo sonst finden sich so viele Boutiquen auf so wenigen Quadratmetern wie in Forte dei Marmi.  Normalsterbliche kaufen die Labels am Wochenmarkt (jeweils mittwochs) – ob echt oder gefälscht merkt hier niemand.

Unterschied Nr. 2: Marmor statt Beton
Klar sind die Marmorsteinbrüche einen Katzensprung entfernt (ca. 10 km nach Massa bzw. Carrara) und als Hintergrundkulisse von Forte dei Marmi wie schneedeckte Berghänge zu bestaunen. Aber Marmor ist nun mal Synonym von Luxus und dementsprechend auch an jeder Ecke zu sehen. Oder eben wie hier – auf dem Gehsteig! Es lohnt sich, auch Innenhöfe zu besichtigen, denn ab und zu findet sich ein lauschiges Plätzchen, das zum Verweilen abseits des Rummels einlädt – auf Marmorbänken, notabene.

Unterschied Nr. 3: No name statt Namensschild
„Roma Imperiale“ heisst das renommierte Villenviertel von Forte dei Marmi, südlich vom Zentrum, inmitten von hohen Zypressen. Dort haben etwa Miuccia Prada, Flavio Briatore, Zucchero oder Andrea Boccelli ihr Anwesen. Die leeren Namensschilder geben keinerlei Hinweis auf die Bewohner preis – alles top secret! Aber wenigstens kann man die noblen Residenzen von aussen bestaunen und sich ausmalen, wie es wohl in derem Innern zu und her geht, wo ausser den Stars nur das Dienstpersonal Zugang hat. Wer dennoch einen Blick auf die Hausbesitzer erhaschen will, entdeckt diese am ehesten in einem der berühmten Tanztempel, wie etwa dem Twiga Club, dessen Besitzer ebenfalls Flavio Briatore heisst, oder der „Capannina“ im Nachbarort Pietrasanta. Um dann festzustellen, dass auch VIPs nur Menschen sind und gerne „gewöhnlichen“ Aktivitäten frönen und mit Spass das das Tanzbein schwingen, halt einfach umgeben von einem Hauch Luxus – oder dem Bodyguard.

Weitere Infos: www.aptversilia.it

Hotels in Italien buchen

Sarah Coppola-Weber, Juni 2011

 


Größere Kartenansicht

Sarah Coppola-Weber

Sarah Coppola-Weber
Gebürtige Ostschweizerin mit italienischem Pass (seit 2005), lebt mit neapolitanischem Ehemann und drei Kindern seit zehn Jahren ziemlich genau in der Mitte von Bodensee und Amalfiküste, nämlich im südligurischen Dorf Arcola. Organisiert und leitet die Sprachferienkurse und ist freiberuflich journalistisch tätig.  Sie berichtet zweimal monatlich aus dem normalen alltäglichen Wahnsinn, von Festen, Traditionen und Bräuchen und lässt Sie teilhaben am facettenreichen Leben Italiens, so wie Sie es noch nicht kennen.

Kontakt, Infos und Kurs-Anfragen unter
info@sprachferienkurse.ch oder www.sprachferienkurse.ch