22. Mai 2012
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Trap trainiert Vatikanauswahl

Giovanni Trapattoni erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch. Vor kurzem hatte der irische Teamchef bekannt gegeben, er würde nach seiner Pensionierung gerne eine vatikaniche Nationalmannschaft betreuen. 

Zwar ist "Trap" weder in Pension, noch gibt es eine vatikanischa Nationalmannschaft, aber immerhin wird er künftig ein Team aus den besten 20 Fußballern coachen, die an der jüngsten Auflage des "Clericus Cup", der Meisterschaft von Seminaristen und jungen Priestern in Rom, teilgenommen haben.

 Auch der erste Gegner am 23. Oktober, ein Team aus Polizisten, hat sich einen prominenten Trainer gesichert - Roberto Donadoni, ehemaliger italiensicher Teamchef.

Weihwasser

Trapattoni ist strenger Katholik. Seine Schwester ist Nonne, bei der WM 2002 sorgte er für Furore, als er beim heimlichen Versprühen seines aus Italien mitgebrachten Weihwassers fotografiert wurde.

 Der Vatikan ist kein Mitglied des Fußball-Weltverbandes FIFA, trotzdem hat der kleinste Staat der Welt neben einer Liga auch eine eigene Mannschaft, die hauptsächlich aus Einwohnern Roms besteht. Sie bestreitet nur selten Länderspiele, die bisher ausnahmslos gegen andere Kleinstaaten wie San Marino oder Monaco ausgetragen wurden. Stattdessen tritt das Vatikan-Team meist gegen Pilger an.

Redaktion go-italy, (Kurier)